Freundeskreistreffen 2021 in Weitenhagen

Warst du schonmal in Weitenhagen? Wahrscheinlich nicht. Derzeit ist es auch nicht einfach dorthin zu kommen. Die einzige Straße wird gerade saniert und so muss man über eine schlammige Baustraße ein paar Kilometer durch den Wald. Wer angekommen ist, freut sich darüber und fragt sich im nächsten Moment ob der Matsch jemals wieder vom Auto abzuwaschen ist. Aber wenn man sich dann umsieht ist es traumhaft. Ein ehemaliger Pfarrhof in einem kleinen Park. Im Oktober viel buntes Laub, goldener Sonnenschein und - der Name ist Programm - Stille. Hier ist gut sein. Und deshalb trafen sich die 14 Teilnehmenden des diesjährigen Treffens des Freundeskreises des CVJM Brückenschlag Nord-Ost genau hier. Altbischof Abromeit referierte über Ansätze um Wege aus dem Nahostkonflikt zu finden. In Bibelarbeiten und Gesprächen wurde über Gott und die Welt nachgedacht und diskutiert. Bei einer Führung durch Greifswald auf den Spuren Kaspar David Friedrichs konnte Romanik im Herbst sogar live erlebt werden. Eine Runde Sache wurde das Wochenende durch den Gottesdienst am Sonntag. Auch im nächsten Jahr findet das Treffen wieder in Weitenhagen statt, jetzt wo man weiß wo und wie schön es liegt.


Freundeskreistreffen 2021 - Weitenhagen 


14 Teilnehmende trafen sich zum diesjährigen Freundeskreis des CVJM Brückenschlag Nord-Ost in Weitenhagen. 

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Herbstgrundkurs

Anfang Oktober, vom 4. bis zum 10., fand in Dechow, in der Nähe von Ratzeburg, der Herbstgrundkurs statt. In kleiner Runde mit 5 Teilnehmern, 3 aus dem CVJM Südangeln und 2 vom MBK, haben wir es uns eine Woche lang in einem Selbstversorgerhaus im ruhigen Dechow gemütlich gemacht und die Chance genossen die vielen Inhalte in kleiner Runde intensiv betrachten und besprechen zu können.
Von der Frage „Was ist eigentlich der CVJM und der MBK?“ über „Wie rede ich vor einer Gruppe?“ bis hin zu erlebnispädagogischen Outdoor-Einheiten am nahegelegenen See war wieder alles dabei. 

Seifenkistenrennen 2021

Lange haben wir uns drauf gefreut und endlich konnte es stattfinden: das 2. Slater Seifenkistenrennen!
20 Fahrer*innen auf insgesamt 16 selbstgebauten Seifenkisten versammelten sich am 22. August in Slate, den Berg runter zu pesen und herauszufinden wer seine / ihre Kiste am besten im Griff hat und welche Kiste die schnellste ist.
Geistig und körperlich gestärkt durch einen voran gegangen Gottesdienst und ein Kuchen und Würstchen vom Grill gingen die Fahrer*innen der Reihe nach in 1-gegen-1-Rennen an den Start. Gepunktet wurde aber nicht nur beim Rennen, der Road-Runner-Wertung, sondern auch in zwei anderen Disziplinen: Der Holliday-Feeling-Wertung, für die Kiste, die den meisten Urlaubsflair versprüht, und der Greta-Thunberg-Wertung, für die Kiste, die am nachhaltigsten gebaut wurde.
Insgesamt war es ein großartiger Tag für Jung und Alt, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Zeltstadt 2021

Der CVJM Brückenschlag Nord-Ost e.V. hat sich diesen Sommer in die Zeltstadt im Norden eingebracht. Die Zeltstadt im Norden ist eine Mehr-Generationen-Zeltfreizeit und dort haben wir beim Jugendprogramm mitgemischt. Stattgefunden hat alles vom 24.-30. Juli in Slate, wo ja seit vielen Jahren eine lebhafte CVJM-Initiative zu finden ist.
Neben dem Programm für die Erwachsenen und dem für die Kinder gab es also das Jugendprogramm und das war so bunt und abwechslungsreich, wie man es sich für seine Sommerferien wünscht: Kistenklettern, Volleyball, geistlicher Deeptalk, Niedrigseilparcour, Floßbau, Sprayn und jeden Abend chillen in der Jugendjurte. Wir hatten eine extrem gesegnete Woche, die geprägt war von einem coolen Miteinander, geistlichem und persönlichen Wachstum, Gottes Bewahrung und Segen und einfach ganz viel Spaß. Daher schauen wir dankbar zurück und mit Vorfreude aufs nächste Jahr: vom 23.-29. Juli 2022 geht’s wieder los! 

Verkündigung in Wort und Tat


Vom 13. – 15. Mai 2021 fand in Kooperation mit dem MBK in kleiner, aber feiner Runde die Schulung „Verkündigung in Wort und Tat“ statt. Nicht wie geplant in Präsenz, sondern online. Dafür aber nicht weniger gesellig und – was noch viel wichtiger ist – nicht weniger ergiebig. Denn obwohl das abendliche Beisammensein und Schnacken bei Snacks und Getränken in gemütlicher Runde gefehlt hat, war das gemeinsame Lernen und auch der Austausch über Glaubenssätze und die Sicht auf Gottesdienst und Gemeinde auch über den Bildschirm bereichernd.
 Aufgaben zur Selbsterarbeitung wurden an so vielen Stellen wie möglich so gestellt, dass sie abseits des Bildschirmes, etwa im Garten oder im Wald bearbeitet werden konnten. Dazu hat vor allem auch der erlebnispädagogische Anteil der Schulung beigetragen, sodass es eine ausgewogene Mischung zwischen Bildschirmzeit und draußen aktiv sein gab und die Teilnehmer*innen mit Kopf und Körper in ihrem eigenen Glauben und ihrer persönlichen Verkündigung gewachsen sind.

Freundeskreistreffen 2020

 

Im September 2020 fand in Güstrow das Treffen des Freundeskreises des CVJM Brückenschlag statt. Die 10-köpfige Gruppe traf sich wie in den Vorjahren über ein Wochenende im Haus der Kirche „Sibrand Siegert“. Das Wetter erlaubte unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen (offene Fenster, Einheiten draußen, Open-Air Gottesdienst“) ein interessantes Programm. Neben Informationen über die Arbeit des Landesverbandes, gab es eine Bibelarbeit und eine Führung im Ernst-Barlach-Museum. Parallel traf sich der Vorstand zu einer Klausur, sodass sich zu den Mahlzeiten und in den Abendstunden viele spannende Gespräche ergaben. 

In diesem Jahr wird das Treffen vom 22. - 24. Oktober in Weitenhagen bei Greifswald stattfinden. Gast ist der emeritierte Bischof des Sprengels Mecklenburg und Pommern Dr. Hans-Jürgen Abromeit. Interessenten können sich gern dazu anmelden. 

Seifenkistencamp 2019

In Mecklenburg – Vorpommern sind seit einer Woche Sommerferien. Für die meisten Schüler wohl die schönste Zeit des Jahres, man verbringt Zeit mit der Familie oder mit Freunden und darf auch ab und zu einfach mal gar nichts tun. Doch gerade daran gewöhnt, liegt die Aufregung für die zweite Ferienwoche schon in der Luft. 16 Jugendliche und 6 motivierte Teamer treffen sich Sonntagnachmittag in Slate bei Parchim zur Sommerfreizeit des CVJM Brückenschlag Nord-Ost e.V.

Schon Monate vorher wurde viel von den Teamern geplant und organisiert und nun soll all das umgesetzt werden, vom Papier in die Tat/ ins wahre Leben geholt werden und genau das ist auch die Aufgabe der Teilnehmer:

Ein bzw. das Ziel der Freizeit ist es, eine Seifenkiste vom Papier auf die Straße zu bringen.

Durch die ganze Zeit, die wir miteinander durchleben, zieht sich die Vorfreude auf das große Seifenkistenrennen am Ende der Woche.

Aber zurück zum Anfang der Woche, wo alles noch etwas holperig begann.

Nach ein paar Kennenlernspielen, wo einige die Namen der anderen das erste Mal hörten und sich schüchtern oder frech zugrinsten, war der Anfang getan. Jede und jeder hatte wenigstens den Namen des anderen schon einmal gehört. Der Rest war deutlich schwieriger, die Gruppe musste lernen, auf einander zu achten und nicht nur auf sich selber. Auch füreinander Verantwortung zu übernehmen und Vertrauen aufzubauen. Auf andere zu achten, wurde das erste Mal am zweiten Tag wichtig. Es sollten Gruppen für den Bau der Seifenkisten entstehen, mit denen alle zufrieden sind. Viel wurde umher getauscht und diskutiert, viele hitzige Worte gewechselt und eine Einigung war nicht in Sicht. Am Ende musste das Los entscheiden. Jetzt wurde es ernst, mit jemanden zusammen zu arbeiten, den man noch nicht kannte oder nicht so gerne mochte, enttäuschte zuerst viele.

Erst einen Tag später kam der Ehrgeiz dazu, trotzdem eine tolle Seifenkiste zu bauen und so entstanden, mit mehr oder weniger Hilfe, ein Dreirad, eine Muschel, ein GoCart, die Palme und ein Pferd. Die Verantwortung dafür, für die Essensdienste und fürs Putzen übernahmen die meisten dann auch relativ schnell. Auch das Vertrauen und sich etwas zu trauen kam mit der Zeit, es wurden Geheimnisse ausgetauscht, getuschelt und gelacht, vor allem die Spiele stärkten dieses Verhalten.

Obwohl meistens erst gemeckert wurde, man hätte keine Lust oder man kenne das Spiel schon oder „Was macht das denn für einen Sinn?“, wie beispielsweise bei einem Spiel namens „Kurt Hahn“, ließen sich letztendlich doch alle darauf ein.

Der Sinn des Spiels besteht darin, dass der kleine Freund Kurt Hahn, (ein Gummihuhn), von einer Gruppe in die Luft geworfen und von der anderen Gruppe aufgehoben wird, dort muss Kurt Hahn einmal unter den Beinen und einmal über den Köpfen eine Runde machen, bevor er wieder weggeworfen wird. Währenddessen muss das andere Team sich eng zusammenstellen und einer muss so viele Runden wie möglich um die Gruppe herumlaufen.

Am Ende war es doch für alle ein großer Spaß und weckte die Lust auf mehr.

Wir näherten uns der Mitte der Woche, die Wortwechsel und die Abendabschlüsse, in denen wir uns jeden Tag mit Gott auseinandersetzten, gehörten jeden Tag mehr mit dazu. Impulse oder kleine selbstgeschriebene Reden luden dazu ein, sich mit Gott zu befassen. Viele dieser Inhalte wurden mit verschiedenen Aufgaben verbunden, z.B. das Kistenklettern (mit jeder Kiste ein neuer Vers (Psalm 139), das Pilgern, Interviews, ein Theaterstück oder der Ausflug zum Treptower See, an dessen Ufer die Jugendlichen etwas „erschaffen“ sollten.

Die Woche schritt immer weiter voran und umso länger die Gespräche abends wurden, desto kleiner wurden die Augen morgens am Frühstückstisch, aber umso besser wurde auch die Gemeinschaft. So waren eines Abends auch alle in heller Aufregung, als eine Teilnehmerin verschwunden war. Alle suchten voller Sorge den ganzen Hof, das Baumhaus und alles andere ab, aber Sie blieb verschwunden. Nach der anfänglichen Sorge, dann die Entwarnung, die Jugendliche liegt im Zelt und schläft. Das Miteinander nahm immer mehr Raum ein und wuchs.

Und dann kam es: Das große Rennen. 16 selbstgebaute Rennkisten aus Nah und Fern gingen an den Start, eine Rennstrecke war aufgebaut und 300 Zuschauer waren gekommen. Nach einem Gottesdienst dann zuerst die Schönheits- und Technikwertung. Schließlich begannen die Vorläufe. Es wurde hart gekämpft. Manchmal gab es ein Fotofinish, ein anderes Mal half nur schieben um über die Ziellinie zu gehen. Die spektakulären Unfälle blieben dank Helmpflicht und Sicherheitsvorkehrungen ohne Folgen. Vier Kisten traten schließlich in Halbfinale und Finale gegeneinander an. Am Ende siegte ein Blaues Wunder aus Slate. Der Spaß schien unendlich. 

Nicht unendlich war jedoch die Freizeit. Viele fühlten sich mittlerweile heimisch auf dem kleinen Hof in Slate bei Parchim, mit der Menge, nicht mehr ganz so fremder Menschen, und so kam es, dass am Ende viele nur schwer Abschied nehmen können. Doch auch wenn sie die Woche hinter sich lassen, haben sie hoffentlich so viel für sich gewonnen.

Wir Teamer sind dankbar für die Zeit und die Unterstützung die wir erfahren durften. Neben den vielen Helfern und Spendern, danken wir auch den Förderern der Veranstaltungen, wie z.B. dem Landkreis Ludwigslust-Parchim, der Stadt Parchim sowie den Ländern Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.

 

Kyara-Sophie Golm

Freundeskreistreffen 2018

Wenn sich CVJM-Freunde treffen

 
Das Haus der Kirche im mecklenburgischen Güstrow hat sich für die Jahrestreffen des Freundeskreises des CVM-Landesverbandes Brückenschlag inzwischen zum sechsten Mal als vorzüglicher Austragungsort bewährt. Im 18. Begegnungsjahr waren es insgesamt 18 Freunde des CVJM, die sich hier zu einem gehaltvollen, anregenden und von einer guten Gemeinschaft geprägten Wochenende Anfang November getroffen haben.

Bevor es mit dem Hauptreferenten der Tagung, Albrecht Kaul, zur Sache ging, gab Roland Heuer, Vorsitzender des CVJM-Landesverbandes, am Freitagabend einen Überblick über den Stand der Arbeit. Nach dem Ausscheiden des bisherigen Landessekretärs Friedemann Kretzer und der noch nicht erfolgten Nachfolgeregelung in diesem Amt ist der ehrenamtliche Vorstand gefordert, die Arbeit am Laufen zu halten. Und das tut er mit großem Engagement. Viel Kraft setzt er derzeit in die konzeptionellen Überlegungen zum Einsatz des zukünftigen Landessekretärs bzw. der zukünftigen Landessekretärin, in dessen bzw. in deren Mittelpunkt nicht in erster Linie die institutionelle Arbeit stehen soll, sondern inhaltliche Schwerpunktsetzungen, damit es in dem riesigen Gebiet des Landesverbandes zwischen Nordseeküste und polnischer Grenze nicht zu einer Verzettelung und Vergeudung der Kräfte kommt. Wenn dann auch noch ein Weg gefunden wird, wie die Arbeitsstelle finanziell abgesichert werden kann, dann – ja dann kann es losgehen mit der Umsetzung dieses Konzeptes.

Im CVJM ist es üblich, einem fachkundigen Referenten, den man von außen für eine Tagung hat gewinnen können, möglichst viele Programmpunkte aufzuladen, damit man auch etwas von ihm hat. So war das auch hier. Am Samstagvormittag gestaltete Albrecht Kaul, früher stellvertretender Generalsekretär des CVJM-Gesamtverbandes, die Bibelarbeit über Offenbarung 2,12-17. Es schloss sich ein intensives und lebendiges Gespräch an.
Am Nachmittag berichtete Albrecht Kaul, der auch China-Beauftragter des deutschen CVJM ist und der bisher 19 Mal im Reich der Mitte war, über seine China-Erfahrungen, insbesondere über die Kirchen und die CVJM-Arbeit in diesem Land, von dem niemand weiß, wie viele Menschen dort eigentlich genau leben – 1,3 Mrd., 1,4 Mrd.? Seit viele Christen die Kulturrevolution überlebt haben (die meisten haben sie nicht überlebt), erleben die Kirchen ein rasantes Wachstum und mit ihnen auch die CVJM. Der Hunger nach Gottes Wort scheint ungestillt. Es sollen inzwischen über 100 Mio. Chinesen sein, die sich haben taufen lassen. Angesichts der nur endlich zur Verfügung stehenden Zeit musste sich Albrecht Kaul bei diesem schier unerschöpflichen Thema begrenzen, um auch bei den  vielen Fragen Rede und Antwort stehen zu können. Wer neugierig geworden ist, kann sich in seinem neusten Buch „Mitten im Reich der Mitte“ (Verlag Concepcion Seidel) ausführlich berichten lassen.
Am Sonntagvormittag war Albrecht Kaul wieder dran. In der nahezu voll besetzten Winterkirche des Güstrower Domes predigte er unter dem andächtigen Antlitz von Ernst Barlachs Schwebendem über Hiob 14,1-6. Der Gottesdienst war gemeinsam von der Domgemeinde und Teilnehmern des Freundeskreises gestaltet worden.

Die Freundeskreistreffen des CVJM Brückenschlag haben es immer in sich. Dieses Treffen war dank des Einsatzes von Albrecht Kaul ein ganz besonderes. Danke, Albrecht!
Eine Veränderung gab es in der Leitung des Kreises. Nachdem diese seit vielen Jahren von Erika Dau-Schmidt, Fritz Krämer und Jutta Westendorf wahrgenommen wurde, haben die beiden Erstgenannten den Wunsch geäußert, aus gesundheitlichen Gründen von dieser Aufgaben entbunden zu werden. Zukünftig werden daher neben Jutta Westendorf Ulrike Dawin und Christian Feilcke den Kreis leiten. Christian gab mit einem selbst getexteten und vertonten Lied zur Reformationsfeier seinen Einstand in diesem Kreis und überzeugte mit seinem Liedvortrag aus dem Stand.
Neben Erika Dau-Schmidt und Fritz Krämer, die sich zwar nicht aus dem Freundeskreis, aber aus dessen Leitung verabschiedet haben, hat auch Friedemann Kretzer seinen Ausstand gegeben. Da er nach seinem Ausscheiden aus dem Dienst des Landessekretärs mit seiner Frau Annegret seinen Wohnsitz von Bordesholm nach Ostfriesland verlegt hat, steht auch er nicht mehr für Leitungsaufgaben im Freundeskreis zur Verfügung. Der Freundeskreis dankte allen Ausscheidenden herzlich für ihr liebevolles Engagement in den zurückliegenden Jahren und schaut trotz dieser Zäsur erwartungsvoll in das nächste Jahr, in dem er sich vom 16. – 18. August 2019 wieder im Haus der Kirche in Güstrow treffen wird und sich auf weitere CVJM-Freunde aus dem Norden freut.
 
Jürgen Wehrs