CVJM-Fußballtunier 2010 zur norddeutschen CVJM-Meisterschaft

Am 09. und 10. Januar trafen sich im noch jungen Jahr 13 Mannschaften bestehend  aus etwas über 100 jungen, ambitionierten Fußballern in Ratzeburg. Vor wunderschöner Kulisse wollten sie alle den Titel des Norddeutschen CVJM-Fußballmeisters holen. Am Samstag standen die Vorrundenwettkämpfe auf dem Programm. Es gab zahlreiche hochklassige Partien auf auch spielerisch teils hohem Niveau zu sehen und zu bejubeln. Eine Unmenge an Toren und noch mehr Torszenen, die hätten Tore werden können,begeisterten Sportler und Fans. Wie wichtig Tore sind, musste besonders der CVJM aus Braunschweig erfahren: Die Mannschaft spielte sich bis zum letzten Spiel souverän und ohne ein einziges Gegentor durch die Vorrunde, wo ihnen allerdings ihr einziges Gegentor an diesem Tag eine Niederlage gegen den späteren Turniersieger einbrachte. So nah liegen Freud und Leid im Fußball beieinander. So schlimm war es allerdings nicht, denn bei aller Konkurrenz stand doch der Spaß und das Kennenlernen im Vordergrund der Veranstaltung. Denn schließlich wusste schon Sepp Herberger „Elf Freunde müsst ihr sein!“

Zwischen den Spielen und auch am Abend begegnete man sich und knüpfte neue Bekanntschaften, sei es bei/nach den Andachten oder auf den Fluren, vielleicht auch am Abendin der Kneipe des Ratzeburger Segelzentrums oder bei den gemeinsamen Mahlzeiten.


Der kommende Tag mit den anstehenden Finalrundenspielen um die Platzierungen brachte weitere hochklassige Begegnungen und war der Spannung besonders zuträglich: Zahlreiche Spiele wurden durch Siebenmeterschießen entschieden. Schließlich kam es wieder zum Endspiel wie im Vorjahr: CVJM KG Slate gegen Ev. Jugend St. Petrus Henstedt-Rhen. Am Ende schaffte es die Ev. Jugend St. Petrus, ihren Titel als Norddeutscher Fußballmeister des CVJM zu verteidigen. (Zum Glück, denn sie hatten den Wanderpokal verg…….! „Nächstes Jahr bringt ihr den „Wander“pokal bitte wieder mit.“ J).  Sie fahren nun zu den deutschen Meisterschaften der CVJM nach Siegen. „Euch dafür viel Glück und Erfolg, liebe Sportsfreunde!“


Insgesamt war es ein wunderbares Erlebnis mit vor allem sehr fairen Spielen, für  deren ehrenamtliche Leitung auch den Schiedsrichtern noch einmal gedankt sei. Die derzeitige Schiedsrichterdebatte auf allerhöchstem Niveau zeigt, wie schwer dieser Job ist und das Fehler passieren können. Gravierende Fehler oder spielentscheidende Szenen waren nicht dabei, auch wenn das der eine oder die andere im Eifer des Gefechts anders gesehen haben mag. Danke dafür! Dank auch an alle Spieler, Fans und das Organisationsteam um Andree Strötker, Kiel und Georg Busker, Ratzeburg. Auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr!



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